VfE Mengede e.V.
Erziehungshilfe nach Maß

VfE Mengede e.V.
Erziehungshilfe nach Maß

1. Einleitung und kurze Darstellung des Vereins für Erziehungshilfen Mengede e.V.

Der Verein für Erziehungshilfen Mengede e.V. fördert seit seiner Gründung im Jahr 1981 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in unterschiedlichen Lebenslagen in verschiedenen Einrichtungen. Mit einer Wohngruppe in Dortmund-Mengede begonnen, unterhält der Verein heute 10 Einrichtungen im Raum Dortmund und im Münsterland. Jugendwohngruppen, Intensivwohngruppen, Betreutes Wohnen, auch für junge Mütter/Väter mit ihren Kindern (MOB und MUKIMOB), heilpädagogische Tagesgruppen, Mutter-Kind-Haus und Intensiv Betreutes Wohnen (MOB intensiv) füllen das Portfolio. Seit der Gründung vor 37 Jahren hat der Verein stets seinen Leitgedanken beibehalten und ausgebaut: individuell, unkonventionell, lebensnah. Individuelle Betreuung und Förderung der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist zentraler Bestandteil jeder Einrichtung des Vereins für Erziehungshilfen Mengede e.V.. Jeder Mitarbeiter des Vereins versteht sich als unkonventioneller Ideengeber für die Klienten und motivieren sie damit, sich auf neue Wege zu begeben. Die Vermittlung lebensnaher und lebensweltorientierter Methoden zur Bewältigung des Alltags und der Umsetzung von Zielen stellt eine wichtige Aufgabe der Arbeit in den Einrichtungen des Vereins für Erziehungshilfen Mengede e.V. dar.

 

2. Darstellung des Hauses und der Zielgruppe

2.1. Räumliche Struktur

Das Büro unserer MOB ist Am Zippen 1, 44143 Dortmund zentral und gut erreichbar gelegen. Bus und S-Bahn sind fußläufig sehr gut zu erreichen, so dass sowohl die Betreuer die Klienten, wie auch unsere zu Betreuenden ihre Betreuer jederzeit gut erreichen können.

Im Hause sind alle Möglichkeiten vorhanden, sowohl Gruppenveranstaltungen, wie auch Einzelbetreuungen durch zu führen. Küche, Aufenthaltsraum, Kaminzimmer und großer Garten bieten viele Optionen.

Eine große Halle auf dem Gelände bietet die Möglichkeit, Möbel unter zu stellen und zu lagern.

Unsere trägereigenen Wohnungen sind über ganz Dortmund verteilt. Sie haben alle eine sehr gute Anbindung an den öPNV und entsprechen den bekannten Sozialräumen unserer zu Betreuenden. Die Wohnungen sind komplett ausgestattet und renoviert.


2.2. Rechtliche Grundlagen und Beschreibung der Zielgruppe

Die MOB stellt eine Hilfe gem. § 34 SGB VIII „sonstige betreute Wohnform“ dar. Darüber hinaus betreuen wir unsere Klienten auch über ihre Volljährigkeit hinaus gem. § 41 SGB VIII


Die MOB des VfE Mengede e.V. spricht folgende Zielgruppe von Jugendlichen/ j.E., in der Regel ab der Vollendung des 16. Lebensjahres an:


  • Jugendlichen/ j.E., die nach einem Aufenthalt in unsereren JWGs oder anderer stationärer Hilfen, aus individuellen Gründen nicht mehr in einer Gruppe leben können oder wollen und eine intensive, individuelle Betreuung benötigen, um u.a. die Fähigkeit zum selbständigen Leben und der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu entwickeln.

  • Jugendliche/ j.E., die nicht mehr in ihrer Herkunftsfamilie leben können oder wollen und für die eine Einzelbetreuung sinnvoll ist.

Grundvoraussetzungen für die Aufnahme sind die Regelungen des §36 SGB VIII.

Eine Aufnahme ab dem 16ten Lebensjahr ist nur dann möglich, wenn die Zustimmung aller an der Hilfeplanung Beteiligten, sowie der Sorge- und Erziehungsberechtigten vorliegt.

Vorkenntnisse und Vorerfahrungen im Bereich des eigenständigen Wohnens sind nicht notwendig.

2.3. Kontraindikationen

Die Maßnahme ist nicht geeignet, wenn Jugendliche und junge Volljährige ihre Bereitschaft zur Mitarbeit grundsätzlich verweigern bzw. ein angemessenes Maß an Eigenverantwortlichkeit für ein betreutes Wohnen fehlt. Psychiatrische Erkrankungen, die eine Kontraindikation darstellen könnten, müssen im Einzelfall und in Absprache mit den behandelnden Ärzten abgeklärt und bezüglich ihrer Einschränkungen bewertet werden. Akute Drogen-/ Suchtproblematiken sind nur in begründeten Einzelfällen in diesem Setting betreubar. Eine Betreuung ist nicht möglich bei Eigen- und Fremdgefährdung, psychischen Störungen, die klinisch / stationär behandelt werden müssen und wenn eine vollstationäre Betreuung mit Nachtbereitschaft nötig ist.

3. Personelle Ausstattung, Arbeit im Team und Fortbildung


Das Team besteht aus pädagogischen Fachkräften mit folgenden Ausbildungen: SozialarbeiterInnen, ErzieherInnen und einer Heilpädagogin


MitarbeiterInnen in unserer MOB sind z.Zt:

- zwei Diplom Sozialpädagogen, einer davon mit systemischer Beratungsausbildung,

traumapäd. Fortbildung

- eine staatl. anerkannte Sozialarbeiterin, systemische Beraterin,

sexualpädagogische Fortbildung

- ein staatl.anerk. Erzieher, systemischer Berater

- zwei BA Soziale Arbeit

- ein BA Soziale Arbeit mit Fortbildung Schuldner Beratung


Unsere MitarbeiterInnen verfügen über ein hohes Maß an Eigenverantwortung, Teamfähigkeit, Flexibilität und Berufserfahrung.


Alle MitarbeiterInnen werden sowohl trägerintern als auch extern im Hinblick auf die Erfordernisse ihres Arbeitsfeldes fortgebildet und weiterqualifiziert. (gem. Gesamtkonzeption VfE Mengede)


4. Organisation der Dienste

Die Einsatzzeit der MitarbeiterInnen richtet sich im Wesentlichen nach der Lebenssituation der Klienten und ihrer dadurch gegebenen Erreichbarkeit.

Die Betreuungstätigkeit der MitarbeiterInnen unserer MOB bestehen aus aufsuchenden Kontakten in den Wohnungen der Klienten, begleitenden Terminen z.B. Arztbesuche, Ämtergänge, Schul- und Ausbildungskontakte , sowie Besuchszeiten unserer Klienten in unserem Büro am Zippen.

Von montags bis freitags treffen wir unsere zu Betreuenden mindestens einmal täglich, davon wöchentlich mindestens drei Mal in ihrer Wohnung und am Wochenende nach Vereinbarung und Bedarf.

Einmal im Monat finden geplante Freizeitaktivitäten statt.

Während der festen Bürozeiten Am Zippen in der Zeit von 08.00 bis 17.00 Uhr ist unser Büro von montags bis freitags besetzt.

Unsere MitarbeiterInnen sind täglich von 08.00 bis 18.00 Uhr telefonisch erreichbar, in der restlichen Zeit liegt die Telefonbereitschaft bei der JWG Mengede mit der päd. Leitung als Hintergrundbereitschaft.


4.1. Grundleistungen im Versorgungsbereich

- Übernahme der Miet-, Neben und Energiekosten durch den Träger

- Wohnraumbeschaffung

- Renovierung des Wohnraumes

- Komplette Ausstattung des Wohnraumes: Beleuchtung, Einrichtung,

Rolladen/Vorhänge, komplette Haushaltsgegenstände

- Reparaturen in den Wohnräumen

- Auszahlung der Hilfe zum Lebensunterhalt analog ALG2

- Rufbereitschaften

- Gewährleistung der Mobilität der Klienten (Tickets/Fahrdienste)

- Monatlich eine Heimfahrt (NRW)

- Das Team verfügt nach Absprache über mehrere Busse mit je 9 Plätzen und PKWs

- Integriert sind Leistungen der Haustechnik


4.2. Sozialpädagogische Leistungen

- Aufsuchende Arbeit in den Wohnungen der Klienten und somit eine überprüfbare Kontrolle der Wohnsituation und des Zustandes der Wohnung mindestens drei Mal wöchentlich.

- Begleitung administrativer Aufgaben und Termine

- Individuelle Einzelgespräche/ -beratungsgespräche dabei gemeinsam mit den Klienten Entwicklung reeller Lebens- und Berufs- und / oder Zukunftsperspektiven.

- Die Betreuer unterstützen die Klienten auf dem weiteren Weg in die Selbständigkeit, z.B. bei der Erlangung von Routine in den alltäglichen Aufgaben durch gemeinsame Erledigung hauswirtschaflicher Aufgaben wie Putzen, Einkaufen, Kochen und Führung einer Haushaltskasse. Im weiteren Hilfeverlauf sind die Betreuer zunehmend begleitend und weniger unterstützend tätig bis hin zur vollständigen Selbständigkeit.

- Gemeinsame Aktivitäten wie Ausflüge in die nähere Umgebung

- Vermittlung von Sicherheit im sozialen Leben durch den gemeinsamen Besuch von Veranstaltungen im Einzelsetting oder als Gemeinschaft

- Vorbereitung auf ein eigenes Leben außerhalb der Jugendhilfe durch die Verortung im Sozialraum und den Aufbau sozialer Netzwerke

- Die Betreuer bieten ein kontinuierliches Beziehungsangebot und stehen den jungen Menschen in schwierigen Lebenssituationen zur Seite

- Krisenintervention (auf Krisen wird individuell nach Bedarf reagiert)

- Aufklärung und Beratung in Sexual- und Verhütungsfragen

- Im Anschluss an die Betreuung wird gemeinsam mit dem Klienten geeigneter Wohnraum für die weitere Lebensführung gesucht

- Hilfestellung beim Umzug


4.3. Qualitätssicherung und -entwicklung des Teams

- Das Team hat monatliche Supervision

- Die Leitungsberatung findet mindestens 14-tägig oder nach Bedarf statt

- Es gibt wöchentliche Teamsitzungen

- Es findet kollegiale Beratung untereinander oder unter Anleitung je nach Bedarf statt

- Die Mitarbeiter werden in arbeitsrelevanten Fachgebieten fortgebildet


5. Standardisiertes Aufnahmeverfahren, Plätze und Betreuungsschlüssel

Die MOB bietet gemeinsam mit unserer MUKIMOB bis zu 17 Plätzen bei einem Betreuungsschlüssel von 1:2,3.


Nach Anfrage durch das Jugendamt und ggf. der Auswertung zur Verfügung gestellter Vorberichte und Diagnostiken findet ein Vorstellungsgespräch statt. Daran beteiligt sind die/der Jugendliche/j.E., die Fall führende Fachkraft des Jugendamtes, Mitarbeiter der MOB und die Sorgeberechtigen / Vormünder. In diesem Gespräch wird der neue Lebensraum konkretisiert und der/die Jugendliche/j.E. bekommt die Möglichkeit, sich und seine / ihre derzeitige Situation vorzustellen. Nach Ausschluss der Kontraindikatoren ist das Aufnahmekriterium die Bereitschaft der jungen Menschen zur Zusammenarbeit mit den Betreuungspersonen und die damit verbundene Erarbeitung eines Perspektiven- und Zielplans. Grundlage der gemeinsamen Arbeit ist eine entsprechende kontinuierliche Mitwirkungsbereitschaft. In diesem Rahmen sollen erste Ziele formuliert werden. Das weitere Vorgehen wird festgelegt. Die ersten Wochen der Betreuung werden als Eingewöhnungsphase verstanden, deren Auswertung im Austausch mit allen Beteiligten stattfindet.


6. Zielsetzung und Erziehungsziele der MOB

Viele der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die für unsere MOB vorgestellt werden, haben aufgrund ihrer persönlichen Geschichte das Vertrauen zu sich, zu ihrem Umfeld und auch zu unterstützenden Personen verloren. Nicht selten fußt dieser Vertrauensverlust in einer Angst vor weiteren Enttäuschungen. Mit Beginn der Betreuung in der MOB wird ein Beziehungsangebot geschaffen, welches dem entgegenwirken soll.

Die jungen Menschen sollen unter Einbeziehung ihrer persönlichen Ressourcen dazu befähigt werden, eine reelle Lebens- und Zukunftsperspektive zu entwickeln, um eigenverantwortlich und sozialverträglich für sich sorgen zu können. In der Regel ist das primäre Ziel die weitere Verselbstständigung und das Erlangen von Sozial- und Alltagskompetenzen.

Durch das Erlernen einer angemessenen Selbst- und Fremdwahrnehmung sollen die zu Betreuenden in die Lage versetzt werden, sich selbst zu reflektieren.

Wichtig für die zu Betreuenden ist das gemeinsame Erstellen eines sozialen Netzes außerhalb von Betreuung, so dass gegebenenfalls nach Beendigung der Hilfe die jungen Menschen in der Lage sind, sich eigenständig Unterstützung zu holen. Dazu gehört auch die Befähigung zur Teilhabe an gesellschaftlichen Gütern, wie Kultur, sozialem Leben, Freizeit, Sport, politischer Mitbestimmung um sozialer Isolation entgegen wirken zu können.

Bei Bedarf werden gemeinsam mit den jungen Menschen weitere Hilfsmöglichkeiten , Rehabilitationsmaßnahmen und Therapieangebote besprochen und installiert.

Die individuellen Ziele werden gemeinsam mit dem fallzuständigen Sachbearbeiter der Jugendhilfedienste, dem Jugendlichen / jungen Erwachsenen und den Sorgeberechtigten/Vormündern in der Hilfeplanung erarbeitet.

Die Ziele siedeln sich unter anderem im Bereich der Hauswirtschaft, dem Führen eines eigenen Haushalts und dem Umgang mit Geld an. Weitere Ziele können die Entwicklung eines Bewusstseins für eine besonnene Lebensführung in den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Hygiene sein.

Die Ziele beinhalten auch das Erlernen von Alltagskompetenzen, Kommunikation, und den Umgang mit Behörden und Institutionen. Wir streben einen Ausbau von Schlüsselkompetenzen, wie Konfliktfähigkeit, Sozialkompetenz, Durchsetzungsvermögen, Empathie und die Übernahme von Verantwortung für das eigene Handeln an. Des weiteren finden sich die Zielvereinbarungen in den individuellen Hilfebedarfen, den unterschiedlichen Lebensbereichen der jungen Menschen wider und lassen sich so auf jeden persönlich abstimmen.

Generell werden die bestehenden Zielvereinbarungen im laufenden Prozess regelmäßig reflektiert, überprüft und modifiziert.


Zum Ende der Betreuung wird gemeinsam für die jungen Menschen eine geeignete Wohnung gesucht, die sie nach Beendigung der Maßnahme beziehen können. Wenn nötig und im Hilfeplan festgelegt, können sie im Anschluss weiter durch das Fachteam in Form von Fachleistungsstunden betreut werden, damit auch über die Hilfe hinaus die Beziehung zur/m MitarbeiterInn erhalten werden kann.

Sollte während der Betreuung und im Hilfeplan festgestellt werden, dass eine alleinige Unterbringung in eigener Wohnung nicht möglich ist, wird gemeinsam nach möglichen Hilfealternativen geschaut.


7. Werte, Grundhaltungen und Methoden

Die Werte und Grundhaltung unseres päd. Handelns entsprechen der Grundkonzeption des VfE Mengede e.V.

Die pädagogischen Fachkräfte orientieren sich bei ihren Interventionen stets an den Fähigkeiten und Ressourcen ihrer Klienten.

Im Zuge der Realisierung der Ziele und der pädagogischen Arbeit im Alltag der Einrichtung werden spezifische sozialpädagogische Methoden angewendet. Bereits im Handlungskonzept genannte Methoden werden hier nochmal zusammengefasst:


- Die MitarbeiterInen stellen sich mit ihrer Beziehung zu den Klienten als Modell zur Verfügung. Die Bewohner können sich an diesen Modellen orientieren und verschiedene Stategien beobachten und individuell modifiziert übernehmen.

- Ressourcenorientiertes Arbeiten aktiviert Potentiale selbstständiger

Problemlösungsfähigkeit

  • Gespräche und systemische Beratung bringen neue Informationen in das Klientensystem und lockern festgefahrene Muster auf

  • Biographiearbeit und Rollenklärung erhöhen Sinngefühl und Bewusstsein für sich selbst

  • Förderung der Selbstwahrnehmung stabilisiert die Persönlichkeit und führt zu einer realistischen Selbsteinschätzung und zu einer verbesserten Beurteilung von sozialen Situationen

  • reelle Hilfeplanung nach systemischen Grundlagen eröffnet echte Perspektiven für soziale Integration und Selbstständigkeit

  • Genogrammarbeit macht verstetigte Familienmuster deutlich und zeigt alternative Möglichkeiten der Gestaltung familiärer Beziehungen

  • Timelinearbeit lässt die Klienten zunächst gedanklichen und emotionalen Abstand zum gegenwärtigen Problemsystem gewinnen und erschließt so – ohne dass die pädagogischen Mitarbeiter explizite Vorgaben machen – eigenständige, kreative und zukunftsorientierte Problemlösungen

  • Einzel-, Kleingruppenarbeit (z.B.gemeinsame künstlerische Aktivitäten, gemeinsames Kochen und Freizeitaktionen) fördern soziale und kommunikative Kompetenzen

  • Vernetzung mit sozialräumlichen Angeboten beugt der Isolation vor

  • Soziale und berufliche Eingliederung sichern die Teilhabe an wichtigen gesellschaftlichen Gütern

  • Das Einüben, Erstellen und Durchführen eines Haushalts- und Wochenstrukturplans eröffnet Wege zu einer selbstständigen Lebensführung

  • Das Einbeziehen vorhandener persönlicher Beziehungen in die pädagogische Arbeit ist eine sinnvolle Form der Lebensweltorientierung und ermöglicht eine „ganzheitliche“ Arbeit mit den Klienten

- Hilfe bei der Schuldenregulierung entlastet von psychosozialem Stress

- Aktivierung des Selbsthilfepotenzials fördert individuelle Wertorientierung, Mündigkeit und Autonomie

- Beratende, unterstützende und entlastende Gespräche fördern die Identitätsfindung

der Klienten und dienen als Basis einer selbst- und eigenständigen Lebensführung

- Sorgfältige Dokumentation jeder Intervention zur Visualisierung von Fort- und Rückschritten

- Regelmäßige Überprüfung der gesetzten Ziele in überschaubaren Zeitintervallen und tägliche Kontakte zu den Bewohnern sollen ebenso wie die tägliche ausführliche Dokumentation die Grundlage bilden, um diese Ziele ggf. anzupassen oder neu zu entwickeln.


8. Teilhabe- und Beschwerdemanagement

vgl. Grundkonzeption VfE Mengede e.V.

9. Zusammenarbeit und Kooperationen


Die sozialpädagogische Arbeit in der MOB bringt die Notwendigkeit zur Zusammenarbeit mit anderen Institutionen mit sich. Im Sinne der Qualitätsentwicklungen versuchen wir die Kommunikation mit den anderen Institutionen möglichst routiniert und effektiv zu gestalten.


Eine Kooperation findet auf folgenden Ebenen mit folgenden Institutionen statt:


- Herkunftsfamilie / Klientensystem

  • Jugendhilfediensten

  • Arztpraxen

  • Therapiepraxen

  • Beratungsstellen

  • Kliniken

  • gesetzlichen Betreuern

  • Ausbildungsträgern, Schulen

  • Schuldnerberatung; intern / extern

  • ARGE und Sozialamt

  • Polizei

- Vereine

- weitere relevante sozialräumliche Institutionen




10. Beendigung des Hilfeangebots und Anschlussbetreuung


Das Hilfsangebot sollte beendet werden, wenn…


… die Ziele gemäß Hilfeplanung erreicht worden sind

… der junge Mensch keine Hilfe mehr wünscht und Mitarbeit gemäß Hilfeplanung nicht stattfindet

… sich das Hilfsangebot als nicht ausreichend erweist und andere Hilfsangebote gesucht werden müssen.


Eine Anschlussbetreuung ist lt. Maßgabe der Hilfeplanung möglich und kann durch das das selbe Fachteam in Form von Fachleistungsstunden erbracht werden.