Trägerprofil

Von admin, 30. Januar 2008 15:54

des Vereins für Erziehungshilfen Mengede e.V. (VfE)

Mittlerweile ist der VfE 28 Jahre alt – oder eher jung – geworden. Einige der Gründungsmitglieder sind nach wie vor, teilweise ehrenamtlich, für den Verein tätig, insgesamt haben wir bei unserem Personal (z. Zt. 22 MitarbeiterInnen mit Arbeitsverträgen) eine überdurchschnittlich geringe Fluktuation, was eine hohe Kontinuität in den Betreuungssituationen gewährleistet. Dies ist unseres Erachtens eine wichtige Voraussetzung für eine gute Arbeit mit jungen Menschen.

Anlässlich der Abschiedsfeierfeier eines “In Rente” gehenden Gründungsmitgliedes hielt eine ehemalige Bewohnerin der pädagogischen Jugendwohngruppe eine Rede. In dieser Rede sagte sie sinngemäß: “Manches fand ich damals bei euch nicht so gut, die Aufgaben die ich erledigen musste, die Schlafenszeiten und einige andere Regeln. Ich habe das Alles aber gerne ertragen, weil ich mich bei Euch zum ersten Mal so richtig zu Hause fühlte.” Das hat uns sehr froh und auch stolz gemacht, weil sie damit das bestätigte, was seit der Gründung des Vereins den Leitfaden unseres Handelns darstellt:
Grundvoraussetzung jeglicher pädagogischen Intervention ist eine verlässliche und kontinuierliche Beziehung zu den uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen, weil dies genau die Erfahrung ist, die diese Kinder und Jugendlichen mit erwachsenen Menschen aufgrund ihrer Biographie bisher nicht machen konnten. Diese Grundhaltung, gepaart mit großer Geduld und hohem fachlichen “Know-How”, macht den Erfolg unserer Arbeit aus.

Für das Jugendamt der Stadt Dortmund als unserem Hauptbeleger sind wir über die Jahre zu einem verlässlichen Partner herangewachsen, der fester Bestandteil der Dortmunder Jugendhilfelandschaft geworden ist. Unsere Zusammenarbeit erfolgt auf hohem Niveau, in gegenseitigem Respekt und hoher Fachlichkeit. Wir sind bemüht, diesen Standard nicht nur zu halten sondern im Rahmen gemeinsamer Qualitätsentwicklung stets weiterzuentwickeln.

Unsere Öffentlichkeitsarbeit gestalten wir professionell. Wir suchen die Zusammenarbeit mit den Stadtbezirken, in denen unsere Standorte angesiedelt sind.
Die Schaufenster unseres Büros stellen wir zum Beispiel ortsansässigen Künstlern für ihre Objekte zur Verfügung. Wir schaffen so eine Situation, in der sich einerseits unsere Räumlichkeiten, und damit auch unsere Angebote, von außen auch für Bezirks – Mitbewohner attraktiv und interessant präsentieren, so dass Jugendhilfe ein verändertes, positiv besetztes Image erhält und ortsansässige, kreative Menschen ein Forum gewinnen.

Entwicklung und Progress sind für uns nicht nur Theorie, sondern auch Auftrag für die Zukunft.

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